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Deutsche Botschaft im Sudan gestürmt

Ikes Kommentar zum Artikel / den Vorkommnissen :

 

Ja und letzte Woche hieß es noch :

Ach was habt dir denn eigentlich ? die tun doch keinem weh - und ihr habt euer Halbwissen doch nur von Rechtsradikalen Propagandaseiten und Wikipedia - Nun Ja - wenig später darf man mal wieder etwas nettes bei RTL in den Nachrichten unter "Eilmeldung", anschauen und nur noch Kopfschüttelnd dasitzen - Nur Radikales Propagandamaterial von RTL ?

 

Es gibt schon recht viel Elend mit Fanatismus, Rassismus ect.pp. - insbesondere wenn es um Religionen geht.

 

Nur stehe ich oft vor der Frage, warum es ausgerechnet immer der Islam und seine Anhänger sein müss, bei dem/denen extreme Gewalt, Ausschreitungen, ja geradezu zu Exzessen kommen muss, so bald es auch nur annähernd um Kritik gehen könnte.

 

Derartiges höre und sehe ich nicht von Juden, Hindus, Buddhisten, Christen . . .

 

Vor Christlichen Kirchen den Koran verteilen - tolle Idee - oder ausgerechnet auf Heilgabend sogenannte "Seminare" abhalten - nur doof für uns, wenn wir ausgerechnet neben einer Moschee eine Kirche hinbauen mussten - vor 1000 Jahren . . . Provokation ? Nöööööö !!!

 

Ebenso hat noch nie niemals nicht ein Muslim irgendwelche Karikaturen oder sonstige verunglimpfendes über Gott oder Christus abgegeben ? 

 

Jüdische Einrichtungen stehen in Deutschland unter Schutz - und das nicht wegen ein paar durchgeknallten Faschis . . .

 

RTL Berichtete auch auf Facebook

 

 

Die Welt Online

Veröffentlicht am 14.09.2012

 

Im Sudan haben Demonstranten die deutsche Botschaft gestürmt. Die deutsche Fahne wurde heruntergerissen und die Islamistenfahne gehisst. Der Krisenstab des Auswärtigen Amts tagt.

 

Die Unruhen in der arabischen Welt ziehen weitere Kreise. In der sudanesischen Hauptstadt Khartum stürmten aufgebrachte Demonstranten am Freitag die deutsche Botschaft.

Die Menge riss das Emblem der deutschen Vertretung nieder und hisste die islamische Flagge, wie Augenzeugen berichteten. Sie warfen Fensterscheiben ein und legten vor dem Haupttor Feuer.

 

Zuvor hatten rund 5000 Menschen vor der deutschen und der britischen Botschaft gegen den Schmähfilm über den Propheten Mohammed protestiert und versucht, in die Gebäude einzudringen. Aus der Menge wurden Steine geworfen, berichteten Augenzeugen.

 

Die Polizei habe Tränengas eingesetzt. Seit Tagen kommt es in zahlreichen islamischen Ländern zu Protesten, vier US-Diplomaten wurden dabei bisher getötet.

 

Nach dem Freitagsgebet hatten muslimische Geistliche mit staatlichem Rückhalt zu einem Massenprotest aufgerufen. Das sudanesische Außenministerium kritisierte Deutschland dafür, eine anti-muslimische Demonstration zugelassen zu haben.

 

Am 18. August hatten Mitglieder der rechtsextremen Vereinigung "Pro Deutschland" vor einer Moschee im Berliner Stadtteil Wedding Mohammed-Karikaturen hochgehalten. Sudanesische Geistliche hatten zu friedlichen Protesten dagegen aufgefordert, aber einige Islamisten riefen gleichzeitig dazu auf, die deutsche und die US-Botschaft zu stürmen und die Diplomaten zu vertreiben.

 

In der Mitteilung des Außenministeriums in Khartum hieß es:

"Unglücklicherweise hat die deutsche Kanzlerin diesen Angriff auf den Islam begrüßt."

Dies sei eine "klare Verletzung religiöser Koexistenz und Toleranz".

Das Ministerium bat alle Muslime darum, niemanden anzugreifen.

 

Kanzlerin  Merkel hatte damals seinen Mut gewürdigt.

 

Westerwelle: Botschaftsmitarbeiter in Sicherheit

Außenminister Westerwelle erklärte:

"Die deutsche Botschaft in Khartum ist Ziel von Attacken durch gewaltbereite Demonstranten. Der sudanesische Botschafter wurde bereits heute morgen einbestellt und unmissverständlich auf die Pflicht seiner Regierung zum Schutz diplomatischer Einrichtungen hingewiesen.”

 

Die Botschaftsangehörigen befinden sich laut Westerwelle in Sicherheit. Er habe mit dem Botschafter telefoniert.

 

Angesichts der gewalttätigen Proteste gegen den islamfeindlichen US-Film „Unschuld der Muslime“ hatte die  Bundesregierung zuvor die Sicherheitsvorkehrungen an deutschen  Botschaften und Konsulaten in islamischen Ländern verschärft.

 

Westerwelle hatte sich bereits am Vormittag besorgt um deutsche Beamte geäußert.

„Wir Deutsche machen uns natürlich auch Sorgen um unsere eigenen diplomatischen Vertretungen in den betroffenen Ländern“, sagte der FDP-Politiker im ARD-„Morgenmagazin“. Sicherheitsvorkehrungen seien bereits getroffen worden.

 

Der Außenminister lobte die Bedeutung des Internet für die Revolution in arabischen Ländern. „Es gibt aber auch einen Fluch des Internets – nämlich, dass auch die verrücktesten und fanatisch verblendetsten Menschen ihr dümmstes Zeug ins Internet stellen können und dabei leider auch die Gefühle von vielen Menschen verletzen.“

 

Manche Menschen in der arabischen Welt wüssten nicht, dass dies nicht repräsentativ für die Einstellung im Westen sei. „Sie glauben, dass das in irgendeiner Form regierungsamtlich gebilligt wird.

 

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, verurteilte die Gewalt gegen die deutsche Botschaft im Sudan "aufs Schärfste".

"Wir fordern die Muslime im Sudan auf, die Integrität der deutschen Botschaft sofort wiederherzustellen", sagte Mazeyk der "Welt". Er erinnerte daran, dass der Gast eine besondere Stellung im Islam einnehme. "Botschaften genießen dieses islamische Gastrecht, das von den Botschaftsstürmern regelrecht mit Füßen getreten wird."

 

Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrats, sagte der "Welt":

"Was dort geschieht, ist mir völlig unverständlich. Ich begreife auch nicht, was damit bezweckt wird. Dafür gibt es keinerlei religiöse Begründung."

 

Kizilkaya erinnerte in diesem Zusammenhang an die Rolle der muslimischen Autoritäten in Ägypten, die während der jüngsten Proteste zur Besonnenheit gemahnt hätten.

"Wir Kritik wegen eines Films üben will, der soll friedlich demonstrieren. Gewalt ist keine Mittel des Meinungsstreits, Gewalt schadet dem Islam", sagte Kizilkaya.

 

Proteste auch in anderen arabischen Ländern

Das in den USA produzierte Amateur-Video stellt den Propheten Mohammed als Homosexuellen, Kinderschänder und Schürzenjäger dar. Bei gewaltsamen Ausschreitungen von Muslimen, die ihre Religion durch den Film beleidigt sehen, waren in den vergangenen Tagen in Libyen vier US-Diplomaten getötet worden. Es kam zu Angriffen auf US-Einrichtungen in Libyen, Ägypten und dem Jemen.

 

Bereits 2006 war es nach der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Zeitung zu einem weltweiten Gewaltausbruch gekommen. Damals kamen im Nahen Osten, Asien und Afrika mindestens 50 Menschen ums Leben.

 

Auch in Ägypten und im Jemen gingen die Proteste gegen den Schmäh-Film weiter. In Kairo bewarfen Demonstranten Polizisten mit Steinen. Die Sicherheitskräfte stellten sich den aufgebrachten Menschen in den Weg, um die wie eine Festung gesicherte US-Botschaft zu schützen.

 

In Erwartung weiterer Unruhen nach den Freitagsgebeten blockierten Sicherheitskräfte auch in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa die Straßen zur US-Botschaft.

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